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Wie jeder Bürger in Norderstedt selbst Vorsorge leisten kann

Der Selbstschutz

Das Thema Katastrophenschutz wurde den Bürgern unserer Stadt zuletzt groß am 13. Oktober 2018 vorgestellt. Beim "1. Norderstedter Katastrophenschutztag" präsentieren sich erstmals alle aktiven Akteure gemeinsam der Öffentlichkeit. Zugleich wurde in ganz Deutschland gefeiert: 60 Jahre Zivilschutz.

Doch neben den vielen Ehrenamtlichen, die sich gemeinsam mit hauptamtlichen Kräften für die Sicherheit der Norderstedter Bevölkerung engagieren, ist jeder Bürger aufgerufen, vor allem  für sich selbst Vorsorge zu betreiben. Auch darüber wurde  beim Katastrophenschutztag hingewiesen.

Insbesondere die Erfahrungen zeigen, wie wichtig eine aufgeklärte, selbsthilfefähige und -willige Bevölkerung für das Funktionieren des gesamten Hilfeleistungssystems und zur Vermeidung hoher volkswirtschaftlicher Schäden ist. Doch auch auf kleinere oder kürzer andauernde Katastrophen - etwa bei Stromausfällen - sollte der Bürger sich - zumindest eine Zeit lang - selbst zu helfen wissen.

Der Selbstschutz umfasst die individuellen Maßnahmen der Bevölkerung und oder von Behörden oder Betrieben zur Vermeidung, Vorsorge und Bewältigung von Ereignissen. Dabei umfasst der Selbstschutz vor allem die Maßnahmen, um den engeren Wohn- und Arbeitsbereich zu schützen und Schäden an Leben und Gesundheit zu vermeiden oder mindestens zu mindern.

Der Begriff "Selbsthilfe" beschreibt dabei die Summe aller individuellen Maßnahmen von Bevölkerung und Behörden sowie Betrieben zur Bewältigung von Ereignissen. Die Selbsthilfe ist daher ein Teil des Selbstschutzes und findet statt, um Ereignissen jeder Art nach ihrem Eintritt durch entsprechende Maßnahmen zunächst selbst zu begegnen. Selbsthilfe umfasst insbesondere das Leisten von Erster Hilfe sowie das richtige Verhalten bei Ereignissen.

Wir wollen auf diesen Seiten den Bürgern umfassende Hilfe leisten:

  • Um überhaupt zu wissen, wie der Katastrophenschutz in Norderstedt aufgestellt ist
  • Mit Informationen zu sensibilisieren, was für Gefahren in Norderstedt existieren
  • Wie sich der Bürger selbst vorbereiten kann
  • Verweise auf wichtige Seiten  zum Thema Katastrophenschutz und Vorsorge in Norderstedt zu bieten

(Quelle: u.a. BBK - Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)

Hier einige Themen und Hilfen für Ihren Selbstschutz:

Notvorrat

Im Normalfall gibt es alle wichtigen Verbrauchsgüter im Geschäft um die Ecke. Frische Ware ist in der Regel immer da. Auch Medikamente sind in der Apotheke verfügbar oder schnell besorg bar. Trinkwasser kommt selbstverständlich aus dem Wasserhahn, so wie Strom aus der Steckdose. Längerdauernde Schadensereignisse können dazu führen, dass diese Versorgung mit alltäglichen Bedarfsgütern eingeschränkt oder ganz unterbrochen wird.

Um auf derartige ungewohnte Situationen vorbereitet zu sein, ist es sinnvoll, Eigenvorsorge und vorbeugende Maßnahmen zu treffen und einen entsprechenden Notvorrat anzulegen. Hierzu gehört neben Getränken und Lebensmitteln auch Verbrauchsgüter wie z.B. Kerzen, Batterien und Hygieneprodukte.

Lebensmittel-Vorrat

Dazu hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) viele Informationen zusammengefasst:

Welche Lebensmittel vorrätig sein sollten, findet sich hier.

Welche Hygiene-Artikel im Haushalt vorgehalten werden sollen, ist hier zu erfahren.

Welche Mengen vorgehalten werden sollten, kann hier errechnet werden.

Weitere Allgemeine Empfehlungen finden sich hier.

Hausapotheke

Auch an die persönliche Hausapotheke sollte gedacht werden.

Mehr dazu, hier.

Stromausfall

Informationen zur Vorsorge für den Ausfall der Elektrizität sind hier zu finden.

Persönliche Dokumente

Welche Dokumente wie gesichert werden sollten, kann hier erfahren werden.

Gepäck für den Notfall

Was alles in das Notgepäck gehört, ist hier zu finden.

Informationen erhalten

Wie Betroffene im Katastrophenfall Informationen erhalten, ist hier erklärt.

Zusätzlich empfehlen wir dringend die Installation der BIWAPP-App.
Weitere Informationen gibt es auch hier unter dem Punkt BIWAPP.

Kerntechnischer Vorfall (Atomunfall)

Durch die relative Nähe zu kerntechnischen Anlagen (Atomreaktoren), kann auch Norderstedt durch ein solches Unglück betroffen sein.

Nach Eintritt eines Störfalls sollen die Bürger sofort alarmiert werden, wenn

  • eine gefahrbringende Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Umgebung festgestellt ist oder droht (Katastrophenalarm)
  • die Möglichkeit solcher Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden kann (Voralarm)

Als Sirenensignal für die Warnung der Bevölkerung wird der einminütige Heulton verwendet (siehe auch Sirenen über der Stadt).

Weitere Hinweise

An dieser Stelle möchten wir auch die weiteren Hinweise zum Handeln in Katastrophen und dem Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen ans Herz legen. Weitere Hinweise sind hinter den jeweiligen Schlagwörtern zu finden.

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