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Die Mitwirkenden im Katastrophenschutz Norderstedt

Schutz aus und für Norderstedt

Der Katastrophenschutz in Norderstedt ist Teamwork:

Für die Stadt Norderstedt ist zunächst einmal der Landrat des Kreises Segeberg zuständig. Er entscheidet darüber, ob die Schadenslage den Umfang einer Katastrophe hat und welche Maßnahmen dann erforderlich werden. Allerdings werden für den Bereich der Stadt Norderstedt die Aufgaben der Katastrophenabwehr, per Übertragung durch den Kreis Segeberg, durch die Stadt selbst wahrgenommen. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Norderstedt ist ermächtigt, bei Großschadensereignissen oder Katastrophen, die sich auf das Gebiet der Stadt Norderstedt beziehen, Abwehrmaßnahmen einzuleiten und durchzuführen.

Viele Mitwirkende aus mehreren unterschiedlichen Organisationen sind ehren- und hauptamtlich aktiv.

Wer genau in Norderstedt tätig ist, war nicht  nur live beim 1. Norderstedter Katastrophenschutztag (am 13. Oktober 2018) zu erfahren. Es ist auch hier aktuell zu ersehen:

Schutz über die Stadtgrenzen hinaus

Katastrophenschutz im Kreis Segeberg

Der Kreis Segeberg ist als untere Katastrophenschutzbehörde für die Vorbereitung der erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Großschadenslagen und Katastrophen zuständig. Der Landrat entscheidet letztendlich, ob bei einer Schadenslage Katastrophenalarm ausgelöst wird.

Mit der Feststellung des Katastrophenfalles geht die Zuständigkeit für die Bekämpfung der Katastrophe auf den Landkreis über.

Im Rahmen seiner Zuständigkeit leitet und koordiniert der Kreis Segeberg dann die Einsätze zur Gefahrenabwehr und hält hierfür entsprechende Einheiten und Einrichtungen vor. Hierzu gehören zum Beispiel die Organisation eines Führungsstabes (FüStab) und einer Technischen Einsatzleitung (TEL).

Tragende Säulen des Katastrophenschutzes im Kreis Segeberg sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehren und der Hilfsorganisationen sowie das Technische Hilfswerk (THW). Wie der Brandschutz ist auch der Katastrophenschutz ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen freiwillig helfenden Menschen nicht denkbar.

Durch regelmäßige Übungen wird gewährleistet, dass die Helferinnen und Helfer mit ihrer Ausstattung im Ernstfall kurzfristig zur Verfügung stehen und einsatzbereit sind.

Mit Blick auf mögliche Großeinsatzlagen und Katastrophen hält der Kreis Segeberg entsprechende Gefahrenabwehr-/Katastrophenschutzpläne sowie Sonderschutzpläne für besonders gefährliche Objekte vor und schreibt diese kontinuierlich fort.

Katastrophenschutz im Land Schleswig-Holstein

Der Katastrophenschutz (KatS) ist, als Teil der staatlichen Gefahrenabwehr Aufgabe der Länder. In Schleswig-Holstein erfüllen die Landkreise und kreisfreien Städte ihre Aufgaben im Katastrophenschutz als Pflichtaufgaben der Selbstverwaltung (untere Katastrophenschutzbehörde). Das Land erfüllt zentrale Aufgaben im Katastrophenschutz, erstellt Rahmen-, Alarm- und Einsatzpläne für verschiedene Gefahrenlagen, hält zusätzliche Ausrüstung für den Katastrophenschutz stützpunktartig bereit, berät und unterstützt die kommunalen Aufgabenträger bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, insbesondere durch Zuwendungen für Fahrzeuge und Ausrüstungen (obere Katastrophenschutzbehörde).

Die Landesregierung hat mit dem Krisenstab eine ressortübergreifende Einrichtung geschaffen, die im Ereignisfall ein Ebenen übergreifendes Handeln ermöglicht. Die koordinierte Zusammenarbeit aller im Katastrophenschutz tätigen Stellen ist daher auch eines der wichtigsten Ziele der Aus- und Fortbildung.

Für ihren Einsatz im Katastrophenschutzdienst des Landes Schleswig-Holstein stehen über 80.000 Menschen rund um die Uhr bereit. Die meisten von ihnen ehrenamtlich und in ihrer Freizeit. Bund, Land und Kommunen unterhalten gemeinsam über 4.200 Einsatzfahrzeuge bei Feuerwehren, bei den Hilfeleistungsorganisationen und für den Zivilschutz.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Als wichtiger Beitrag des Bundes zur neuen Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Deutschland wurde im Mai 2004 das BBK errichtet. Es nimmt als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Aufgaben im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe wahr. Das BBK unterstützt das BMI auf den genannten Gebieten und mit dessen Zustimmung die fachlich zuständigen obersten Bundesbehörden.

Der Schutz der Zivilbevölkerung im Verteidigungsfall ist gemäß Artikel 73 des Grundgesetzes Aufgabe des Bundes. Die Gefahrenabwehr im Katastrophenfall allerdings ist gemäß Artikel 70 des Grundgesetzes Aufgabe der Länder. Eine starre Unterscheidung von Zivilschutz und Katastrophenschutz findet heute jedoch nicht mehr statt. Bund und Länder haben sich vielmehr auf ein Integriertes Gefahrenabwehrsystem geeinigt, in das die Beteiligten ihre Kompetenzen, Fähigkeiten und Ressourcen in einen Bevölkerungsschutz einbringen, der alle Schadensursachen berücksichtigt.

Während die verantwortlichen Katastrophenschutzbehörden die notwendigen Führungsorganisationen einzurichten und vorzuhalten haben, bestehen die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzdienstes aus (weitgehend auf die ehrenamtlichen) Einheiten und Einrichtungen von öffentlichen Trägern, z.B. Feuerwehren und das Technische Hilfswerk, und von privaten Organisationen, z.B. Deutsches Rotes Kreuz und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

 

Katastrophenschutz in der Nachbarschaft: Freie und Hansestadt Hamburg
Auch die Millionenstadt Hamburg, die direkt an Norderstedt grenzt, hat mögliche Gefahren erkannt und sich darauf vorbereitet. Eine Auswahl an Gefahren werden auf der Internetseite vorgestellt. Zudem werden die Organisation und die einzelnen Behörden und Organisationen  vorgestellt. Der Hamburger Katastrophenschutz ist Aufgabe aller Behörden und Institutionen in Hamburg, die ihre Maßnahmen aufeinander abgestimmt haben.

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